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Die Nürnberger Prozesse im Kontext der Moderne

Lightpanels individual in Form von Parallelogrammen im „Memorium Nürnberger Prozesse“

Projekt: Mediale Ausstattung des Schwurgerichtssaals 600 im Justizpalast von Nürnberg. Der Saal ist auch räumlicher und thematischer Mittelpunkt des Museums „Memorium Nürnberger Prozesse“.
Produkte: Lightpanel individual – mehrere Lightpanels frameless in Freiform mit Direktdruck als Info-Lichtwand; außerdem fahrbare Stellwände aus Acrylglas und transportable I-Pad-Halterungen
Ausstellungskonzept: Müller-Rieger, München
Realisierung: axis GmbH & Co. KG, Nürnberg
Fotos: axis, Thomas Kehrberger

Als bedeutender historischer Originalschauplatz der Nürnberger Prozesse 1945/46 sollte der Schwurgerichtssaal 600 für Besucher öffentlich zugänglich gemacht werden. Da der Gerichtssaal aber immer noch für Verhandlungen genutzt wird, waren und sind die Möglichkeiten zur Besichtigung eingeschränkt. Mit der Einrichtung des Museums „Memorium Nürnberger Prozesse“ in angrenzenden Räumen direkt im Justizgebäude wurde es möglich, großen Besucherzahlen Einblick in die Geschichte der Kriegsverbrecherprozesse zu geben. Für den Saal selbst wurde eine mobile Ausstellungslösung gefunden und so bildet er an verhandlungsfreien Tagen den Höhepunkt im Rundgang. Das Konzept des Büros Müller-Rieger beinhaltet bewegliche Stellwände und mobile I-Pad-Halterungen, die gemeinsam mit der Firma axis entwickelt und anschließend aus Acrylglas gefertigt wurden. Dem Saaleingang gegenüber informiert eine große Lichtwand aus Lightpanels über die Geschichte des Saals und die Bedeutung der Prozesse im modernen Kontext. Ungewöhnlich ist die Form der Lichtwand: sie besteht aus vier aneinandergereihten Parallelogrammen. Das formal Perspektivische steht laut Ausstellungskonzept für die unterschiedlichen Perspektiven im und auf den Prozess.